Meine Reisen durch die Fussballwelt
Meine Reisen durch die Fussballwelt

10.06.2017 - Wiener Neustadt/Niederösterreich

Sportanlage Haidbrunnplatz

440 Zuschauer

 2. Klasse Steinfeld

 

ESV HW Wr-Neustadt - SV Admira Wr.Neustadt 2:0

 

Der Samstag sollte für ein ganz besonders Projekt der anderen Art genutzt werden. Nachdem ich in dieser Spielklasse schon die beiden anderen Rivalen aus Admira Wr.Neustadt und Club 83 jeweils im Derby (!) gesehen habe, war es an der Zeit dieses Werk nun zu vollenden - beim ehemaligen Eisenbahnsportverein Wacker Wiener Neustadt!

 

Nach kurzer Überlegung ging es schon weitaus früher in die bekanntlich zweitgrößte Stadt Niederösterreichs, um nach den ersten erfolglosen Versuchen auch einen kleinen Stadtrundgang zu wagen.

 

Gesagt, getan. Insgesamt sechs der wichtigsten Sehenswürdigkeiten wurden mit großem Interesse besichtigt und abgelichtet, darunter der Dom, der Wasserturm aber auch der Reckturm und die Militärakademie, ehe es unter genügend Restzeit zur Sportanlage Haidbrunnplatz ging.

 

Bei meiner Ankunft war das Parken diesmal eine Aufgabe, die sehr herausfordernd war. Wie erwartet waren die Parkplätze beim Eingang komplett überfüllt, die Straße daneben führte zusätzlich auch noch in eine Sackgasse!

Dank der Routine wurde dennoch ein guter Abstellplatz gefunden, ehe die Anlage erstmals richtig begutachtet wurde:

 

Auf das sehr schöne Vereinswappen wird hier sehr viel Wert gelegt, da es am Eingang und generell oft anzutreffen ist. Den Eintritt um vier Euro ersparte ich mir so wie die anderen Zuschauer, da freier Eintritt war.

 

Nicht nur das passende Derby war ein Grund dazu, sondern auch die Begründung das der eigene Nachwuchs vor zahlreichen Eltern auflaufen durfte mit der Kampfmannschaft.

 

Neben diesem Spektakel war das Wetter meiner Meinung nach absolut im grünen Bereich, gekrönt wurde der Tag mit einer groß angelegten Grillerei die auch von mir mit großem Appetit wahrgenommen wurde!

 

Der Sportplatz ist überall frei betretbar, was vorallem von den vielen Kindern ausgenutzt wurde. Insgesamt 440 (!!) Zuschauer verteilten sich rund um den heiligen Rasen, eine Zahl mit der ich persönlich nicht gerechnet hätte. Umso schöner war es, die kleine Tribüne auf der Längsseite im vollen Ausmaß zu fotografieren..

 

Zusätzlch wurden hinter dem Tor einige Sitzbänke zusätzlich aufgestellt, um genügend Alternativen für Speis und Trank zu haben - was sich auch hier vollstens auszahlte.

 

Außerdem wurde der Klub 1919 gegründet und spielte offiziell sogar in der höchsten Spielklasse für eine Saison, in der damaligen Gauliga Ostmark 1937/38.

In den 70ern wurde anschließend mit dem damaligen Rivalen fusioniert, so dass der heutige Vereinsname in voller Länge entstand!

 

Zum Spiel: Im Duell der Mittelständler war es eine temporeiche, aber auch keine einfache Partie. Dennoch waren die Heimischen das Kommando und konnten tatsächlich in der Anfangsphase in Führung gehen.

Emotional wurde es nach Seitenwechsel gegen Spielende, die mit einer Verletzung eines Spielers einen traurigen Höhepunkt hatte. Dennoch wurden die Gäste im Angriff ausgekontert und bekamen in der Nachspielzeit das zweite Tor eingeschenkt!

 

In der Tabelle hat sich trotz diesem Ergebnis nichts geändert, die Positionen bleiben weiterhin so bestehen eine Runde vor Saisonende.

 

Für mich war dieser Ausflug ein enorm wichtiger, ein kleines Zwischenziel wurde mit dem Besuch bei diesen drei Wiener Neustädter Vereinen erfolgreich geschafft - noch dazu in so einem tollen Ausmaß, auf das die Verantwortlichen mit Stolz zurückblicken können...

 

 

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