Meine Reisen durch die Fussballwelt
Meine Reisen durch die Fussballwelt

05.06.2017 - Göpfritz an der Wild/Niederösterreich

Sportplatz

220 Zuschauer

 2. Klasse Waldviertel Thayatal

 

SV Göpfritz - SV Windigsteig 1:1

 

Die Feiertage in diesem Jahr werden natürlich besonders gerne ausgenutzt. Obwohl der Spielplan nicht gerade viel hergab, wurde ich glücklicherweise im Waldviertel fündig - denn dort trug der SV Göpfritz sein Heimspiel gegen den SV Windigsteig aus!

 

Der Weg durch das Schmidatal war von sehr wenig Verkehr geprägt, zusätzlich war die Strecke wie immer sehr schön und vorallem zügig zu fahren.

 

Bei meiner Ankunft in der Marktgemeinde wurde noch ein Stopp an der Hauptstraße gemacht, um dessen örtliche Pfarrkirche sowie das Schloss zu sehen und dementsprechend zu fotografieren.

 

Leider war der Sportplatz nirgendwo angeschrieben, aber dank der oft überlebenswichtigen Adresse wurde die Anlage nördlich des Ortes gefunden. Sehr überrascht war ich von der Parkplatzlage: Obwohl es eigentlich genügend Platz gab, war erstaunlich viel los, was mich persönlich schon wegen einer Vorgeschichte wunderte!

 

Nach zwei Horrorjahren in dieser Spielklasse, wo exakt null Punkte (!) geholt wurden mit einem zusätzlich extremen Torverhältnis, ging der Klub für die nächsten fünf Jahre zurück in die dritte Klasse Hornerwald. Dort fing sich der Verein allmählich wieder und fand sich dauerhaft in den Top 3, wobei einmal sogar der Meistertitel rausschaute!

 

Die dauerhaft guten Endplatzierungen waren wohl der Grund, warum man sich entschied in diesem Spieljahr es wieder in der zweiten Klasse zu versuchen - mit guten Erfolg.

Es wird im ersten Jahr regelmäßig gepunktet im Gegensatz zur Vergangenheit, was auch von den Ergebnissen eine deutliche Verbesserung darstellt.

 

Als Vorletzter empfingen sie den Tabellenvierten aus Windigsteig, die bei den meisten Zuschauern wohl der eindeutige Favorit war.

 

Die Sportanlage sollte mich ebenfalls im positiven Sinne immer mehr beeindrucken. An der Kassa gab es nicht nur ein ausgezeichnetes Ticket von dem sich sogar manche Gebietsligisten eine Scheibe abschneiden können, sondern eine gut erhaltene Infrastruktur:

 

Auf der Längsseite machten es sich viele Zuseher auf der schattigen und überdachten Tribüne bequem. Daneben war die große Kantine, von der man einen guten Blick auf das Spielfeld hatte - der Wohlfühlfaktor war mit Sicherheit gegeben. Der Rest der angegebenen 220 Zuschauer war in der prallen Sonne zu finden, nur unweit der Spielerkabinen entfernt..

 

Zum Spiel: Wie schnell festgestellt wurde, ging bei dem Favoriten rein gar nichts zusammen.

Der völlig ideenlose Spielaufbau war natürlich zu Gunsten der Heimischen, die mit der Spieldauer an Selbstvertrauen gewannen und nach der torlosen ersten Hälfte hochverdient den Führungstreffer bejubelten! Leider blieb wegen dem berechtigten Strafstoß kurze Zeit später das Happy End aus, denn mit diesem Ausgleich war auch das Endergebnis endgültig fixiert..

 

Für mich hat sich der Besuch absolut ausgezahlt. Ich sah nicht nur eine wunderbare Sportanlage eines sehr symphatischen Vereins, sondern auch eine spielerisch gute Darstellung der mit diesem Punkt trotzdem belohnt wurde. Damit sollte auch die Zukunft in der zweiten Klasse endgültig gesichert sein, was auch mich persönlich freut!

 

Kurios: Das die Gäste wirklich so schwach waren am heutigen Spieltag, sahen auch die Spieler selbst ein wie dieser Spruch bestätigte: "Des is a eindeutige Arbeitsverweigerung vo uns, des is a Wahnsinn!" ;-))

 

 

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