Meine Reisen durch die Fussballwelt
Meine Reisen durch die Fussballwelt

03.03.2017 - Nessebar/Bulgarien

Gradski Stadion

150 Zuschauer

B PFG

 

PFC Nesebar - FK Vitosha Bistritsa 1:0


Nach einer weiteren, erholsamen Nacht ging der erste Gang wie immer zum Frühstück, dass schon davor gut bewertet wurde. Im Laufe des ersten Kaffees sollte man feststellen, dass wir wirklich die einzigen (!!) waren, die in dem riesigen Hotel übernachtet haben! Dementsprechend bekamen wir ein weiteres Mal eine Frühsückskarte präsentiert, wo ich mich diesmal für eine warme Mahlzeit entschied.

 

Mit genügend Zeit im Gepäck wurde in Folge intensiv die Altstadt von Nessebar besichtigt, dass zu 100% überzeugen konnte.

Von der historischen Brücke hörte man schon diverse Feierlichkeiten vom Nationalfeiertag, in der man sich in eine andere Zeit versetzt fühlte. Schön zu sehen, dass in Bulgarien die Bräuche und Feiertage immer noch zunehmend gefeiert und gewürdigt werden!

 

Nach einer weiteren Runde durch die engen Gassen mit den zahlreichen Kirchen und dem Meer im Hintergrund ging es von dort direkt zum berühmten Sonnenstrand, der zu dieser Jahreszeit im Umbau ist. Glücklicherweise spielte auch das Wetter mit, was uns angenehme Temperaturen bescherte.

 

Bevor es endgültig zum Fußballspiel ging, wurde nach langer Suche ein kleiner Supermarkt gefunden, um sich selbst mit Essbarem zu versorgen - wegen dem Natonalfeiertag gab es zwar viele Restaurants, aber diese waren natürlich zu 98% geschlossen.

 

Nach einer weiteren Wartezeit war es endlich an der Zeit, einen Kassastand aufzusuchen. Diesen suchten wir kurioserweise vergeblich, weil es offenbar in der zweithöchsten Spielklasse keinen Eintritt (!) gibt. Zuschauermäßig ging es weiterhin bergab, um die 150 Zuschauer sollten den Zweitligisten auf die Füße schauen!

 

Das Stadion selbst konnte durchaus überzeugen. Zwar gab es keine Überdachung, aber dafür war die Längsseite trotzdem in einem guten Zustand mit hervorragenden Blick auf das Zentrum. Gegenüber war der kleine Pressebereich so gut wie ausgebucht, eine weitere Tribüne ist offenbar ebenfalls gerade im Bau - von dort diverse Bauarbeiter das Spiel ebenfalls mitverfolgten.

 

Zum Spiel: Der rote Faden mit wenig Treffern sollte sich hier weiterziehen - weder spielerisch noch sonst konnte man hier von einem ansehnlichen Fußball sprechen. Natürlich fiel auch hier das Tor traditionell ganz am Ende in der Schlussphase, wo man ein weiteres torloses Remis befürchtete!

 

Die Stadt Nessebar würde ich dem Leser auf jeden Fall weiterempfehlen, vorallem der kleine Teil der Altstadt und dem dazugehörigen Sonnenstrand. Preislich ist man sowieso gut aufgehoben, sodass man hier finanziell wenig zu befürchten braucht.

 

Kurios: Bei der gut vier Stunden langen Fahrt zurück nach Sofia wurde nach einiger Zeit eine Pause zum Tanken eingelegt.

Genau an der Tankstelle auf der Autobahn stand aufeinmal der Vereinsbus samt Spielern von dem Auswärtsteam Vitosha Bistritsa vor unserer Nase, die in Folge gemütlich den Burger King belagerten (!). Mit welchem Tempo der Busfahrer bis dato gefahren ist, möchte ich an dieser Stelle selbst lieber nicht wissen...

 

 

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