Meine Reisen durch die Fussballwelt
Meine Reisen durch die Fussballwelt
23.06.2018- Großglobnitz /Niederösterreich
Sportplatz
70 Zuschauer
Auswahlspiel Hobbyliga Zwettl
 
USC Großglobnitz – Auswahlteam Hobbyliga Zwettl 2:2
 
Während die Weltmeisterschaft bereits voll im Gange ist, gibt es auf den österreichischen Sportplätzen so gut wie keine Alternative mehr – besonders in dieser Phase der alljährlichen Sommerpause. Trotzdem gibt es immer wieder das ein oder andere Schlupfloch, dass meine Mitfahrer und ich diesmal im Waldviertel fanden!
 

Obwohl die Saison 2017/2018 schon der Vergangenheit angehört, durfte man von Glück sagen, dass noch eine Partie ausgetragen wurde. Dies hat folgende Gründe:

Der Saisonabschluss des amtierenden Serienmeisters aus Großglobnitz sollte feierlich beendet werden, inklusive einer Grillerei und einer Siegerehrung am Schluss. Das Fußballspiel selbst bestand aus dem Kader der Heimischen und einer Auswahl der gesamten Hobbyliga Zwettl, wo der USC Großglobnitz beheimatet ist und dort regelmäßig für Furore sorgt!

Man feiert nicht nur den dritten Meistertitel in Folge, sondern darf sich in dieser Spielklasse auch als Rekordmeister bezeichnen, wo die Anzahl sogar schon zweistellig ist beim 1981 gegründeten Verein aus dem Waldviertel.

Mit
Andreas und Brucki dauerte die Hinfahrt über Krems gerade mal eine volle Stunde, dessen Sportplatz zügig erreicht worden ist. Der Ort selbst war kaum beschrieben und ist mit weniger als 400 Einwohnern ein Dorf – umso erstaunlicher, dass man sich hier mit dem Fußballklub schon einen gewissen Status erkämpfte und sich perfekt in die gesellschaftliche Entwicklung einfügt!

Der Sportplatz ist schlicht und einfach gebaut und bezieht sich hauptsächlich auf das große Vereinshaus. Während sich im unteren Teil die Spielerkabinen befanden, standen direkt darüber die Zuschauer auf eine Art langgezogenen Balkon, wo sich im Laufe der Partie um die 70 Zuschauer versammelten.

Gründe für diese Zuschauerzahl findet man sehr schnell. Nicht nur die Siegerehrung stand wie schon erwähnt auf dem Programm, mit warmen Speisen vom Grill inklusive Freibier lockte man mit Sicherheit den ein oder anderen Besuch an, der das voll auskostete.

Neben meinen zwei Mitfahrern gesellten sich auch
Martin und Philipp samt Familiennachzug in die Runde der Fotografen, die sich aufgrund der mangelnden Auswahl diese Möglichkeit auch nicht entgehen ließen!

Ansonsten ist die Infrastruktur als auch das unglaublich freundliche Personal als sehr ordentlich zu bezeichnen, Unterschiede zu den Vereinen aus dem niederösterreichischen Verband gab es nicht mal annähernd. Mit einem inoffiziellen, aber stets fairen Schiedsrichterteam startete die Partie überpünktlich…

Zum Spiel: Nach einer torlosen und taktisch geprägten ersten Hälfte fielen die Treffer allesamt im zweiten Durchgang, der kurzfristig sogar unterbrochen wurde mit einer kurzgehaltenen Rede eines Spielers und zahlreichen Fotos der anwesenden Personen.
Erst danach ging es ganz normal weiter, ehe nach einem Strafstoß zum Ausgleich der Referee das Spiel vorzeitig beendete!

Die richtigen Ehrungen und Feierlichkeiten starteten unmittelbar danach, die mit den hochrangigen Funktionären und zahlreichen Pokalen präsentiert worden sind. Weil bekanntlich das Beste zum Schluss kommt gab es am Ende die emotionale Übergabe des Meisterpokals, der damit zum dritten Mal in Folge nach Großglobnitz wandert.

Herzlichen Glückwunsch auch von mir, sieht man genauer hin erkennt auch ein neutraler Besucher wieso sich der Verein derart auf Platz 1 festigt!

Sie feierten nicht nur die meisten Siege und die wenigsten Niederlagen, sondern hatten auch den gefährlichsten Sturm und auch logischerweise die sicherste Abwehr der Liga. Diese Zutaten bestimmten somit diesen Meistertitel, den sie auch im nächsten Spieljahr mit Sicherheit verteidigen wollen.

Für uns ging es nach diesem großartigen Saisonabschluss wieder zum Auto und bestritten den einstündigen Weg zurück in die Heimat - die mit einem guten Spiel und einem sinnvoll gestalteten Ausflug ein Platz in der Groundhoppingliste somit sicher hat! 

17.06.2018- 21.Bezirk/Wien
Sportzentrum Wasserpark – WAT 21
15 Zuschauer
Oberliga A

 

FK Borac Vienna – 1. SC Kalksburg-Rodaun 1:9

 

In vielen Bundesländern ist der Fußballbetrieb im Amateurbereich schon in der offiziellen Sommerpause. Weil Wien ja bekanntlich anders ist, ist es dem eingefleischten Fan auch bekannt, dass man beim Wiener Fußballverband noch gerne ein bis zwei Wochen hinterher dranhängt und somit die fußballfreie Zeit noch ein kleines Stück nach hinten verlagern kann!

 

Dank einer wieder mal ungünstigen Versetzung eines Groundhopperkollegen musste bereits in den Mittagsstunden ein zweiter Plan her, um den Nachmittag erfolgreich zu gestalten.

 

Diesen fand ich nach sofortiger Recherche überraschend schnell im Spielplan in der Oberliga A, der sechsthöchsten Spielklasse der Hauptstadt - wo ich schließlich das letzte Meisterschaftsspiel der Saison 2017/2018 besuchen sollte!

 

Keine dreißig Minuten Fahrzeit brauchte es von meinem Heimatort zum Sportzentrum Wasserpark, der im 21sten Bezirk Nahe der Floridsdorfer Brücke liegt. Dank dem heutigen Stand der (Navi)-Technik war es für mich kein Problem, die Heimstätte des FK Borac Vienna (im zweiten Anlauf) erfolgreich zu finden.

 

Die ein oder andere Lücke für das Auto fand man in der Seitenstraße oder sogar noch am offiziellen Parkplatz, der wegen der engen Lage zur Autobahn und zur nahgelegenen Hauptstraße bitter nötig ist. Generell gibt es über das Sportzentrum und dem Wasserpark einiges zu erzählen:

 

1928 angelegt, hat der Wasserpark eine große Fläche von 143.000m² aufzuweisen, wovon ein Drittel dementsprechend aus Wasser besteht. Dieser Umstand nutzte man auch für den Bau des heute bekannten Sportzentrums, der mit vielen Sektionen wie beispielsweise Tennis, Kanufahren oder sogar Bahnengolf punkten kann und daher eine große Anlaufstelle für sportinteressierte Menschen bietet!

 

Der FK Borac Vienna gründete sich im März 2014 ausgerechnet an meinem Geburtstag und fing dementsprechend in der zweiten Klasse an. Als Untermieter wurden die ersten Schritte in Wienerberg gemacht, ehe man sich entschied das Heimrecht seit dem letzten Spieljahr beim Sportzentrum Wasserpark zu nutzen und sich dementsprechend weiterzuentwickeln.

 

Der Sportplatz ist hier sehr einfach und effektiv gestaltet. Hinter dem Tor stand das große Vereinshaus, dass auch die Spielerkabinen gleichzeitig zur Verfügung stellte. Tatsächlich fand sich dort auch die Kantine (Wasserparkstüberl), dass mit zahlreichen Gästen glänzte und allerhand Köstlichkeiten auf der Speisekarte hatte!

 

Auf der Längsseite verteilte sich der Rest der Zuseher - entweder auf der ein oder anderen Sitzbank oder auf dem erhöhten Sichtfeld, dass man auch als Tribüne ohne Überdachung bezeichnen könnte! Sogar mit ausgezeichneten Blick auf dem Donauturm gegenüber…

 

Schnell ist in sportlicher Hinsicht klar, dass sich der FK Borac Vienna in der Oberliga mehr als nur schwertut. In der bisherigen Saison hagelte es zum Teil hohe Niederlagen, einzig ein Dreier gelang mit dem 5:2 Auswärtssieg gegen den Drittletzten Union Triester vor einigen Spieltagen.

 

Mit dem 1.SC Kalksburg-Rodaun kam am letzten Spieltag ebenfalls ein Kandidat aus dem unteren Tabellenmittelfeld angereist, wovon man sich vielleicht die ein oder andere Hoffnung ausrechnete bei einem guten Spielverlauf!

 

Zum Spiel: Trotz einiger Chancen der Gäste hielten sich die Heimischen relativ tapfer in der Anfangsphase, die mit einem Strafstoß schnell zerstört worden ist. Ab dann sah man auch das offenbare Problem innerhalb der Mannschaft, denn mit zwei weiteren Treffern stand es plötzlich 0:3 binnen 180 Sekunden!

Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause, bevor der richtige Torreigen eröffnet wurde, hauptsächlich vom Gegner. Besonders in der Schlussphase gelang der schlussendliche Kantersieg, der aber mit dem Ehrentor ein jäher Ende fand.

 

Obwohl man mit 180 (!) Gegentoren in 26 Spielen den Gang in die erste Klasse antreten muss, könnte man diese Saison als „Lehrjahr“ einstufen und in absehbarer Zeit an einen schlagkräftigen Kader basteln! Aufgegeben wird schließlich nur ein Brief, sagt ein altbekanntes Sprichwort.

 

Für mich endete das Wochenende zwar nur mit diesem einen Spiel, die Vorfreude überwiegt dennoch auf die neue Meisterschaft 2018/2019 – mit der Weltmeisterschaft als perfekte Überbrückung für die kommenden Ziele im Herbst…

 

Kurios: Das ein Ersatzspieler auch andere Aufgaben wie Aufwärmen hat, bestätigte heute eindrucksvoll einer davon.

Mit dem Handy wurde nicht nur kurzerhand die WM verfolgt, sondern auch die eigene Partie teilweise gefilmt, bevor der Zeitgenosse hinter die Werbebande musste um die Richtlinien nicht zu gefährden des überaus korrekten Linienrichters…

10.06.2018- Bregenz/Vorarlberg
Bodenseestadion
400 Zuschauer
Vorarlbergliga


Schwarz-Weiß Bregenz – BW Feldkirch 2:1

Der dritte Tag der Tour sollte erstmal mit einem guten Frühstück beginnen, ehe es mit meinen Mitfahrern nur ein kurzes Stück mit dem Auto weiter gehen sollte.
Wegen der Live-Übertragung im österreichischen Fernsehen konnte glücklicherweise der zweite, große Traditionsverein im schönen Vorarlberg besucht werden: Schwarz-Weiß Bregenz, seines Zeichens ehemaliger und langjähriger Bundesligist!

 

Bereits eine halbe Stunde vor dem ungewohnt frühen Anpfiff um zehn Uhr fand man auf dem großen Arial mit Leichtigkeit einen günstigen Parkplatz im Schatten. Die letzten Meter wurden deswegen schnell per Fußweg erledigt, bevor die ersten Fotos des Tages abgelichtet werden konnten – und das sicherlich nicht zu wenig:
 
Am Eingangs- und Kassabereich sieht man schon die etwas anderen Größenordnungen, dass hier mal in der höchsten Spielklasse gespielt worden ist. Das Casino – bzw. Bodenseestadion hat trotz der Jahre eine interessante Geschichte aufzuweisen!
 

Man hat mit einer Kapazität von aktuell 12.000 Zuschauern nicht nur das größte Stadion des Bundeslandes. Nach der Fertigstellung im Jahr 1951 wurden vom Verein immer wieder Änderungen vorgenommen wie beispielsweise eine Überdachung auf der Gegentribüne, wobei man das heutige Aussehen ab Mitte/Ende der 90er aufweist.

Generell ist das Stadion frei betretbar gewesen, was es auch für die Zuschauer einfach machte. Vor allem den Gästesektor hinter dem Tor erkannte man noch sehr gut, was den alten Charme dieser Sportanlage nochmal deutlich unterstrich.

Während die große Haupttribüne der große Anlaufpunkt der normalen Fans war, stand direkt gegenüber auf der zweiten Gegentribüne der offizielle Fanklub. Dieser sorgte während der Partie für einiges an Furore mit einer Choreo, vielen Bengalen und einer generell guten Stimmung vor insgesamt 400 Zuschauern!

 

Mit insgesamt zwölf verbrachten Jahren in der österreichischen Bundesliga ist Schwarz-Weiß Bregenz die unangefochtene Nummer 1 in Vorarlberg. Bereits in früheren Jahrgängen wie 1954 sah man hier schon Duelle in der höchsten Liga, bevor man nach einer längeren Pause ab dem Ende der 90er wieder an alte Erfolge anknüpfte.
 

In dieser aufstrebenden Zeit gelang es ihnen sechs Jahre in der Bundesliga mitzuspielen (1999-2005) ehe ein Konkurs wegen finanzieller Probleme alle Hoffnungen zerstörte und der Klub sich anschließend neugründete in der fünftklassigen Landesliga!
 

Ab dem Zeitpunkt gelang ihnen relativ schnell der Durchmarsch in die Regionalliga West, wo man sich bis 2014 im Mittelfeld hielt und seitdem ein wenig festzustecken scheint zwischen der RLW und der Vorarlbergliga. In der zweiten Saison sieht man aber schon einiges Verbesserungen…
 

Mit einem respektablen vierten Tabellenplatz sind sogar noch alle Chancen auf Platz 2 in dieser Spielzeit vorhanden, vorausgesetzt man schlägt den abstiegsgefährdeten Gast aus Feldkirch.

Dies sollte eigentlich keine allzu große Hürde darstellen, vor allem weil man mit dem ehemaligen Nationalspieler Michael Baur einen erfahrenen Mann an der Seitenlinie hat – sportliche Grüße an der Stelle und vielen Dank für den kostenlosen Eintritt, der dank der Vorankündigung möglich gemacht werden konnte!

Zum Spiel: Bereits in der Anfangsphase übernahmen die Heimischen die Kontrolle und gingen verdient mit 1:0 in Führung.
Durch einen Strafstoß kurz vor der Halbzeitpause stand es plötzlich wieder Unentschieden, was den Spielverlauf dementsprechend beeinflusste.
Lange dauerte es bis zur Entscheidung, die zum zweiten Mal in Form eines Elfmeters zugesprochen wurde! Trotz Überzahl und zwei roter Karten für BW Feldkirch behielten sie die Nerven und machten in der Nachspielzeit den goldenen Treffer zum schlussendlich 2:1 Endstand.

Mit diesem Sieg rückt der Traditionsklub schon auf Platz 3 vor – mit nur zwei Punkten Rückstand auf den Zweitplatzierten.

Sollte die Glücksfee mitspielen, ist der Vizemeistertitel absolut in greifbarer Nähe und bestätigt die gute Arbeit des Trainers sowie der topmotivierten Spieler – die langfristig mit Sicherheit wieder in höheren Spielklassen ihr Können unter Beweis stellen werden…

10.06.2018- Widnau/Schweiz
Sportzentrum Aegeten
50 Zuschauer
Frauen 2. Liga/Gruppe 1
 

FC Widnau – FC Wittenbach 0:3

Nach Spielende in Bregenz stand unmittelbar danach das zweite Spiel des Tages bevor. Nachdem das Navi ordnungsgemäß eingestellt worden ist, ging es zügig über die Grenze in die benachbarte Schweiz, wo die Damen des FC Widnau ihr Meisterschaftsspiel schon in der Mittagszeit austrugen – für meine Mitfahrer und mir daher die perfekte Gelegenheit!

Dank den guten Beschilderungen kamen wir direkt zum öffentlichen Parkplatz, der auch zum örtlichen Freibad direkt nebenan gehörte und sich dort wegen dem heißen Wetter eine dementsprechend lange Warteschlange bildete.

Dies galt leider nicht für das Fußballspiel, dass aber trotzdem mit fünfzig Zuschauern für eine annehmbare Kulisse sorgte und generell überraschte:

Der FC Widnau ist bereits seit langer Zeit für den Frauenfußball in dieser Region bekannt. Während sehr viele Frauenklubs erst Anfang der Jahrtausendwende gegründet wurden, sind die Damen schon seit 1981 (anfänglich als Trainingsgruppe) aktiv, die nur ein Jahr später in den Meisterschaftsbetrieb einstiegen! Damit ist man der mit Abstand älteste Frauenklub im Gebiet von St.Gallen...

Eröffnet wurde das Sportzentrum Aegeten 1961, dass mit mehreren Rasenplätzen punkten kann. Neben dem normalen Hauptspielfeld gibt es beispielsweise einen Allwetter- oder auch einen Faustballplatz, der immer wieder genutzt wird um die Sportarten aufrechtzuerhalten!

Die Infrastruktur ist sehr unkompliziert gehalten und perfekt an die Umgebung angepasst. Auf der Längsseite konnte man entweder in der Sonne oder im Schatten der entlangstehenden Bäume Platz nehmen, wovon man ein schönes Panorama im Hintergrund des Spielfeldes hatte – die Berge sowie die malerische Landschaft macht im Endeffekt doch sehr viel aus.

Weiters fand man das Vereinshaus samt einer Überdachung direkt hinter dem Tor, wo sich die meisten Zuschauer in den Mittagsstunden aufhielten. Wie auch in Vorarlberg gab es hier in der Kantine viele Leckereien für Speis und Trank, aber die nicht vorhandenen Franken machten ein Kauf aber leider unmöglich!

In der viertklassigen 2.Liga in der Gruppe 1 kämpften zwei Mannschaften im unteren Tabellendrittel um den möglichen Sieg – mit Vorteilen für den FC Widnau auf dem Papier. Dennoch sollte wie im Fußball üblich alles anders kommen…

Zum Spiel: Bereits in der ersten Halbzeit zeigten sich die Gäste viel aktiver und führten dementsprechend verdient mit 2:0 – lautstark angefeuert von einer Dame, die ihre Mannschaft immer wieder unterstützte und die auffälligste Person abseits des Platzes war.
Auch im zweiten Durchgang gab es an diesem Ausgang der Partie nichts mehr zu rütteln, denn trotz einiger Aluminiumtreffer hielt der FC Wittenbach den Spielstand und holte mit dem 3:0 einen enorm wichtigen Sieg – der gleichzeitig das Saisonende darstellt!

Während die Wittenbacher ausgelassen den Klassenerhalt feierten, holen die Mädels aus Widnau einen Platz im einstelligen Mittelfeld in einer soliden Saison.

Der Abstecher in die Schweiz hat sich absolut gelohnt und passte auch für uns gut ins Tagesprogramm hinein. Dennoch hatte man noch andere Punkte zu erledigen, bevor es wieder zurück in die ferne Heimat ging…

10.06.2018- Wolfurt/Vorarlberg
Sportplatz an der Ach
400 Zuschauer
Vorarlbergliga


FC Wolfurt – FC Langenegg 0:4

Das letzte Kapitel der Vorarlberg-Tour stand unmittelbar davor. Trotzdem hatte man immer noch genügend Zeit im Gepäck, um noch vor Anpfiff die Landeshauptstadt Bregenz ausführlich zu erkunden und neue Eindrücke zu gewinnen!

Mit der Stadtmauer, dem Bodensee und den Festspielen hatte man in der drittgrößten Stadt noch einiges an Sehenswürdigkeiten zu erledigen ehe der Zeitpunkt gekommen war um zurück zum Auto zu marschieren - das sechste und somit letzte Fußballspiel des Wochenendes gehörte dem Sportplatz an der Ach, wo der FC Wolfurt aus der Vorarlbergliga zuhause ist und die Heimspiele austrägt.

Gegründet 1947 schaffte es der Klub nur zwanzig Jahre später einige Saisons in der damaligen zweithöchsten Spielklasse zu verbringen, bevor es wieder etwas ruhiger wurde.

Der nächste große Erfolg sollte schließlich 1990 wahr werden, als sie den Landescupsieg holten und damit berechtigt waren im ÖFB-Cup in der ersten Runde anzutreten. Die Auslosung bescherte ihnen sogar den Serienmeister aus Tirol Innsbruck, dessen Pokalspiel vor einer guten Zuschauerzahl deutlich verloren ging!

Erwähnenswert ist ebenfalls die Tatsache, dass man seit 1995 (!) in der viertklassigen Vorarlbergliga aktiv ist und meistens gute Platzierungen im Mittelfeld einfährt – ohne konkrete Abstiegs- und Aufstiegssorgen.

Bei unserer Ankunft konnte am offiziellen Parkplatz die ein oder andere Lücke gefunden werden, ehe es nur ein paar Schritte zur mobilen Kassa waren. Dort erwartete mich auch schon der sympathische Obmann Stefan Muxel, der persönlich begrüßt worden ist nach meiner persönlichen Ankündigung vor einigen Tagen!

Dank der Spielpaarung gegen den Tabellenführer FC Langenegg kamen offiziell 400 Zuschauer zum Sportplatz an der Ach, dessen Anlage eine Kapazität von 3.500 Zuschauern aufweist und eine einfache Infrastruktur bietet:

Nur wenige Zuschauer fanden sich auf der langen Holzbankreihe auf der sonnigen Längsseite wieder. Der Großteil übernahm die andere Längsseite gegenüber, die von dauerhaften Schatten geprägt war und neben Stehplätzen auch zahlreiche Sitzplätze im Angebot hatte die natürlich voll ausgelastet wurden.

Hinter dem Tor konnte man das Vereinshaus samt großer Kantine betreten, die neben den Spielerkabinen eine vorzügliche Küche in Betrieb nahmen.

Wie schon zuvor auf anderen Sportplätzen in Vorarlberg ist auch hier in Wolfurt die Speise- und Getränkekarte ein absolutes Gedicht! Auch meine Mitfahrer schlugen nicht nur einmal zu, denn unter diesen Umständen legt man das Geld absolut gerne an und verdient eine Spitzennote!

Zum Spiel: Mit einem Dreier könnten die Gäste den Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg fixieren, was sie unter jedem Zeitpunkt eindrucksvoll unter Beweis stellten.
Die Heimischen hielten zwar durchaus mit, aber spätestens nach dem Doppelpack in Durchgang 1 konnte man die Geschichte doch abhacken in sportlicher Sicht.
Mit zwei Treffern pro Halbzeit und einem wiederholten Strafstoß gab es für den FC Langenegg einiges zu feiern!

In der Tabelle ändert sich für den FC Wolfurt nicht mehr allzu viel. Wie in den letzten Jahren werden sie diese Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz abschließen und sicher auch weiterhin in Zukunft eine dauerhafte Rolle spielen in „ihrer“ Spielklasse.

Nach Schlusspfiff war es hingegen an der Zeit, den Heimweg von knapp über sechs Stunden anzutreten der ohne weitere Zwischenfälle sicher erreicht worden ist. Was bleibt am Ende als Erinnerung nach so einem intensiven Wochenende?

Vor allem in kulinarischer Hinsicht bietet Vorarlberg wohl das Beste Konzept für Speis und Trank, was die breite Palette an Angeboten anbelangt.

Es mag zwar das kleinste und am weitesten entfernte Bundesland sein, aber die große Gastfreundschaft und die ungezwungene Offenheit ist ein weiterer Faktor, der mich hoffentlich schon bald wieder im Herbst hierher führt - um schlussendlich weitere Fußballspiele zu besuchen und die ansässigen Sehenswürdigkeiten sowie die großartigen Menschen zu genießen…

09.06.2018- Fussach/Vorarlberg
Sportanlage Müß
30 Zuschauer

4. Landesklasse


SC Fussach 1b – Eintracht Bremenmahd 1b 3:1

Nach dem guten Auftakt bei der Union Edelweiß in der OÖ Liga war es nun an der Zeit aus dem Hotel auszuchecken und den langen Weg nach Vorarlberg zu starten.

 

Direkt nach dem Frühstück ging deshalb unsere Fahrt 4,5 Stunden weiter nach Fussach, dessen Gemeinde ohne Verzögerungen im Verkehr zügig erreicht wurde von meinen Mitfahrern und mir!

Keine zehn Minuten vor Spielbeginn betrat man schlussendlich pünktlich die Sportanlage Müß, die Ende der 90er eröffnet worden ist und neben zwei Naturrasen einen zusätzlichen Kunstrasenplatz besitzt. Auch das Rundherum sowie das gesamte Vereinsgelände machte einen sehr guten Eindruck, der abgesehen von der Zuschauerzahl einen absolut würdigen Besuch darstellt:

Die moderne Laufbahn vor der großen Tribüne sowie das Vereinshaus im Anschluss machte bei meiner typischen Umrundung einen guten Anschein – kein Wunder, denn die Kampfmannschaft ist in der höchsten Spielklasse des Bundeslandes aktiv und kann in Sachen Infrastruktur einiges mitbringen!

Von der Tribüne konnte man direkt die Kantine besuchen, von der man ebenfalls eine erhöhte Sicht auf das Spielfeld hatte.

Obwohl der Eintritt in einer 1b Mannschaft frei ist, ging das Geld hauptsächlich für das hervorragende Essen drauf, dessen Speisekarte mit unglaublich guten Köstlichkeiten punktete.
Leckereien wie Pommes, Chicken Frites, verschiedene Hamburger Konstellationen oder variantenreiche Bratwürste (!) machten die Entscheidung besonders schwer, aber insbesondere hungriger als vorher! Spätestens jetzt machte man mit dem Besuch beim SC Fussach alles richtig...

Wie es in Vorarlberg üblich ist gibt es im sportlichen Sinne keine Reserven, sondern 1b Mannschaften, die im Ligabetrieb ebenfalls eingetragen sind. Beim SC Fussach 1b sind es aus rein sportlicher Sicht keine einfachen Jahre, die man aber trotzdem bewältigen muss um die nötigen Talente in die erste Mannschaft zu liefern.

Immerhin fünf Saisonen hielt sich der Klub in der dritten Landesklasse, ehe der Abstieg 2015 folgte. Dort kämpfen sie seitdem um den ständigen Klassenerhalt, der bis jetzt doch noch immer wieder geschafft wurde!

In diesem Spieljahr ist allerdings ein leichter Aufwind zu erkennen. Mit einem Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten ist sogar noch ein Rang im einstelligen Bereich möglich, dass den Spielern sicher den nötigen Aufschub gab um vor dem Publikum immerhin ein wenig Boden gutzumachen.

Zum Spiel: In einer ruhigen ersten Halbzeit verteilte der Schiedsrichter drei gelbe Karten, denn die Tore hoben sich die Mannschaften für den zweiten Durchgang auf.
Nach einem Blitzstart der Eintracht Bremenmahd schienen die Heimischen den nötigen ernst der Lage zu erkennen und nahmen erfolgreich das Heft in die Hand um das Spiel tatsächlich noch zu drehen!
Trotz dem raschen Ausgleich dauerte es bis zur späten Schlussphase, als man mit einem Doppelschlag in Minute 87. und 93. den Sieg perfekt machte und somit wichtige Punkte einfährt um das Jahr doch noch positiv abzuschließen – und das nicht unverdient.

Gewinnt man im allerletzten Meisterschaftsspiel gegen den (nächsten) direkten Gegner, ist Platz 9 endgültig gerettet und kann den Aufschwung in die nächsten Saison hoffentlich mitnehmen!

Kurios: Über die Gründung des Vereins ist der Legende nach ein besonderes Ereignis zu verdanken.
Weil das runde Leder in Lustenau über den Rhein verloren ging, fischten die damaligen Jugendlichen den Fußball aus dem Fluss und kickten anschließend selbst – nur um dank dem „Schicksalsschlag“ anschließend selbst einen Verein zu gründen, der es aus heutiger Sicht bis in die höchste Liga Vorarlbergs geschafft hat..

09.06.2018- Lustenau/Vorarlberg
Stadion an der Holzstraße
600 Zuschauer
Landesliga


FC Lustenau – FC Bizau 1:1

Weniger als zehn Kilometer betrug die Fahrzeit von der Sportanlage des SC Fussach zum Stadion an der Holzstraße – dem FC Lustenau 1907, dem ältesten Fußballklub Vorarlbergs und einem ehemaligen Profiverein, der in ganz Österreich bekannt ist!

Obwohl uns der Zeitplan erlaubte früh genug zum Stadion zu gelangen, war wie erwartet die Lage der Parkplätze gar nicht so einfach zu bewältigen. Mit einer Lücke auf einer Hauptstraße hatte man schließlich nur noch fünf Minuten Fußweg vor sich, ehe man mit großer Vorfreude endlich bei einem der Hauptspiele des Wochenendes ankam.

Dank der vorhandenen Kontakte von Mitfahrer Andreas zum Platzsprecher kamen wir in den Genuss, vor Anpfiff noch ein paar freundliche Worte zu wechseln. Mit einem offiziellen Fan Schal als Geschenk wurde wohl der vorläufige Höhepunkt des Tages erreicht, der in meiner Heimat Niederösterreich mit großen Stolz einen besonderen Platz einnehmen wird – vielen herzlichen Dank für diese Geste!

Das altehrwürdige Stadion an der Holzstraße ist ihrem Namen durchaus gerecht beim Anblick der Sportanlage.

Durch die große Tribüne aus Holz und dem Charme der früheren Jahre kann man dieses Vereinsgelände als eine der „ausgestorbenen Arten“ betrachten, wenn man bedenkt das nur noch die modernen Spielstätten das Fußballleben füllt und alles nahezu gleich aussieht ohne Wiedererkennungsmerkmal. Dennoch ist hier alles ein wenig anders, unkomplizierter:

Direkt hinter dem Tor sorgte der Fanklub der Heimischen für eine ordentliche Stimmung, die man gerade gegen den Tabellenführer dringend brauchte. Auch kulinarisch konnte man neben der Tribüne zuschlagen, wo der FCL mit einem Extra Stand den Grill heiß laufen ließ um die 600 gekommenen Zuschauer ausreichend zu versorgen!

Wie schon erwähnt gründete sich der FC Lustenau bereits im Jahr 1907 und schaffte es über die vielen Jahrzehnte eine Struktur aufzubauen, die auch im Profibereich angenommen werden konnte. Im neuen Jahrtausend gelang es ihnen sogar, regelmäßig in der zweithöchsten Spielklasse zu spielen und die berüchtigten Derbys gegen den großen Konkurrenten SC Austria Lustenau auszutragen.

Leider kam 2013 die bittere Nachricht, dass der Verein Konkurs angemeldet hatte und sich verabschieden musste vom Status des Zweitligisten. Dennoch bewies man Ausdauer und sicherte nicht nur die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes:

Nach der Wiedereingliederung im Amateurbereich gelang es ihnen, sich von der zweiten Landesklasse mit zwei direkten Aufstiegen in die Landesliga festzusetzen, wo man im vorderen Mittelfeld stets eine Rolle spielt. Auch in dieser Saison ist ein Rang in den Top 5 möglich, vorausgesetzt man gewinnt gegen den Meister FC Bizau – die übrigens lieber in der Landesliga verweilen und somit auf das Aufstiegsrecht verzichten…

Zum Spiel: In einer recht spannenden und ausgeglichenen Partie machte der FC Lustenau tatsächlich den Führungstreffer im Laufe der ersten Halbzeit, die man auch in die Pause brachte.
Mit dem Ausgleich kurz vor der Endphase kam nochmal Leben in die Mannschaft, die aber leider entweder am Goalie oder am Aluminium scheiterten – das 1:1 Remis war somit offiziell beendet!

In einer starken Vorstellung der Heimischen gelang zwar kein Sieg, aber zumindest die Hoffnung, vielleicht nächstes Jahr doch um den Titel mitzuspielen – die Leistung gegenüber dem Meister konnte man als absolut gleichwertig betrachten und ist der nötige Schritt in die richtige Richtung.

Was bleibt im Endeffekt für ein Fazit? Neben dem Besuch bei einem stolzen Traditionsklub spürte man hier die besondere Gastfreundlichkeit, die einem völlig zwanglos entgegengebracht worden ist.

Diese Kombination machte den Nachmittag zu einem besonderen Highlight, dass man trotz der vielen Spiele im Jahr mit Sicherheit nicht vergisst – ein ganz großes Dankeschön für dieses Ereignis, ich wünsch dem Verein nur das Allerbeste für die Zukunft!

Kurios: Im Spielverlauf wurde ein weiterer Groundhopper aus Oberösterreich entdeckt, mit dem sich in Folge intensiv ausgetauscht worden ist bevor es an der Zeit war weiterzuziehen! Schöne Grüße und vielleicht sieht man sich ja mal wieder auf den Sportanlagen – die Welt ist ja bekanntlich klein…

08.06.2018- Linz/Oberösterreich
Edelweiß-Stadion
250 Zuschauer
OÖ Liga


Union Edelweiß Linz – ASV St.Marienkirchen/P. 1:2

Obwohl die Weltmeisterschaft kurz bevorsteht, gibt es in einigen Bundesländern in Österreich trotzdem noch den ein oder anderen Spieltag im Amateurfußball. Unmittelbar vor der Sommerpause stellten meine Kollegen Andreas und Brucki deshalb ein Programm für ein ganzes Wochenende zusammen, dessen Angebot man als Fußballverrückter kaum ablehnen konnte!

Ursprünglich sollte es für uns direkt nach Vorarlberg gehen, dennoch entschied man sich am Hinweg noch ein vernünftiges Spiel mitzunehmen. Die letzte Runde der viertklassigen OÖ Liga bot sich zeitlich und geographisch nahezu perfekt an, daher war der Besuch bei der Union Edelweiß Linz die absolut logische Konsequenz.

Nach dem unser Hab und Gut beim Hotel in Ansfelden sicher verstaut wurde, ging es nur ein paar Minuten weiter direkt zum Sportgelände, dass man überpünktlich erreichte. Das Auto parkte man einfach am offiziellen Parkplatz, der schon bei unserer Ankunft an ihre Kapazitäten stieß und wir somit eine der wohl letzten freien Plätze ergatterten.

Über einen kurzen Gehweg gelang man vom großen Vereinshaus direkt zur Kassa. Dort nahmen uns zwei überaus attraktive Damen meine Mitfahrer und mich in Empfang, wobei der Eintritt frei war dank meiner frühen Ankündigung an den Sektionsleiter des Vereins – herzlichen Dank an dieser Stelle!

Beim Bau der Infrastruktur ist man definitiv mit Bedacht vorgegangen. Das große Vereinshaus ist ein Stück weit hinter dem Tor positioniert und bietet neben den öffentlichen Toiletten auch Spielraum für die Spielerkabinen, dessen Mannschaften nur mehr einen kurzen Weg zum Spielfeld vor sich hatten.

Die beiden übrigen Längsseiten sind dazu gedacht, um den Zuschauer mehrere Alternativen zu bieten. Während sich die überdachte Tribüne außerordentlich gut füllte, konnte man sich auch bei den Ersatzbänken gegenüber ein gutes Bild von den spielerischen Aktionen machen. Der Blick auf das Banner mit dem Vereinsnamen schmückte vor allem die Hintertorseite perfekt ab und sorgte spätestens nach dem Besuch beim Grillmeister für ein positives Gefühl:

Genau neben der Tribüne stand der ein oder andere Ausschank parat, um den Durst und den Hunger der Besucher zu stillen. Wie es in Oberösterreich mittlerweile Tradition ist, musste man die Situation nützen um einen frischgemachten Bosner zu bestellen, der wie immer nicht enttäuschte – ganz großes Lob an das Team vom Personal.

Obwohl die Union Edelweiß Linz seit 1948 besteht sind es die Handballer, die mit vier Meistertiteln für große Bekanntheit in der Vergangenheit sorgten. Trotzdem ist es auch der Sektion im Fußball anzurechnen, dass man sich sportlich immer mehr entwickelt und im Linzer Raum langsam eine Top Adresse wird!
Denn seid ihrem Meistertitel in der Landesliga Ost im Jahr 2011 sind sie aus dieser Spielklasse nicht mehr wegzudenken!

Man schaffte es auf Anhieb sich mühelos im vorderen Mittelfeld zu etablieren und immer wieder regelmäßig in den Top 5 der Tabelle zu landen. Auch in diesem Spieljahr liegen sie in gewohnten Gewässern und können mit einem Sieg gegen den Abstiegskandidaten aus St.Marienkirchen/P. Platz 5 endgültig vor der Konkurrenz sichern. Dennoch kam ein Gast angereist, der durch die aktuelle Situation zum Siegen verdammt war…

Zum Spiel: In einer überaus hektischen Anfangsphase gingen die Linzer schon nach 120 Sekunden prompt in Führung, die aber nicht allzu lange gehalten werden konnte. Der Ausgleich hinderte die nahezu gleichstarken Mannschaften nicht daran, weiterhin offensiv zu spielen – jedoch meist nur mit geringen Erfolg, dass man der nachlässigen Chancenverwertung zurechnete.
Dennoch fiel der entscheidende Treffer spät in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, den die Gäste per Strafstoß souverän verwandelten und auch schlussendlich über die zweite Halbzeit brachten!

Spätestens nach Schlusspfiff der Saison 2017/2018 war klar, dass es in dieser Partie keinen wirklichen Sieger gab. Während die Spieler der Heimischen über die Niederlage alles andere als erfreut waren, stiegen der ASV St.Marienkirchen/P. trotzdem in die Landesliga ab – zumindest Stand jetzt.

Wie man später herausfand, sucht man beim direkten Konkurrenten SV Micheldorf einen Kamerabeweis um zu untersuchen, ob auch dort der fällige Strafstoß in Minute 95. (!!) tatsächlich rechtens war oder nicht – dieser entscheidende Treffer führte nämlich zum Abstieg und wird sicher noch für Furore sorgen am grünen Tisch!

Geht man von den letzten Ständen in der Tabelle aus, ist ein Aufstieg in die Regionalliga sicherlich mal ein Thema in der Zukunft der Union Edelweiß Linz – vorausgesetzt, wenn man weiterhin Schritt für Schritt arbeitet und nichts überstürzt. Mich stimmte der Besuch dennoch sehr positiv und drücke den Klub für die kommenden Aufgaben alle Daumen.

Für uns ging es nach diesem Auftakt zurück ins Hotel, wo die Akkus aufgeladen und die Nachtruhe verbracht wurde - um den nächsten Teil der Reise mit 100% am nächsten Tag in Angriff zu nehmen…

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