Meine Reisen durch die Fussballwelt
Meine Reisen durch die Fussballwelt

22.04.2019 – Dornbirn/Vorarlberg
Stadion an der Birkenwiese
1.127 Zuschauer
Regionalliga West

Ground # 1.074

 

FC Dornbirn – FC Langenegg 3:0

 

Nach einem guten Frühstück in unserem Hotel in Memmingen war es am Ostermontag wieder an der Zeit, dem Ausland den Rücken zu kehren. In der selten besuchten Regionalliga West stand für meine Mitfahrer und mir eine Doppelveranstaltung in dessen Spielklasse an, angefangen beim Traditionsverein FC Dornbirn!

 

Bei meinem allerersten Gastspiel in der Stadtgemeinde stand im März 2015 der Dornbirner SV auf dem Programm. Mit dem diesjährigen Besuch beim großen Stadtverein konnte man gar nichts falsch machen, wie sich im Laufe des Vormittages herausstellte.

 

Trotz der nicht ganz planmäßigen Ankunft bekamen wir in unmittelbarer Nähe des Kassabereiches einen überraschend guten Parkplatz, bevor man in Richtung Eingangsbereich marschierte!

 

Mit dem großen Vereinslogo sowie dem Namen des Stadions gab es aus der Sicht des Fotografen ebenfalls einen standesgemäß feinen Auftakt:

 

Dank der Entdeckung eines anderen, deutschen Groundhoppers sowie der guten Infrastruktur stand auch zuschauertechnisch schnell fest, dass die Euphorie um den Aufstieg in die zweithöchste Liga längst Feuer und Flamme ist.

 

Bis kurz nach Anpfiff versammelten sich über 1.000 Besucher gegen den Abstiegskandidaten aus Langenegg – eine Zahl, die auch mich persönlich positiv überraschte angesichts des Gegners!

 

Das Stadion an der Birkenwiese wurde schon 1935 errichtet und grenzt u.a. an den Landessport- und Heeresleistungszentrum. Mit der großen, überdachten Tribüne auf der Längsseite füllten sich die Sitzplätze im Schatten besonders, allerdings suchten genauso viele Fußballfans die gegenüberliegende Seite auf.

 

Bei der Umrundung fand man auch dort den motivierten Fanblock der Heimischen, die mit Fangesängen, eine Vielzahl an Fahnen und einem Transparent eine gute Grundstimmung verbreiteten – dem Fanklub sei es auf jeden Fall gegönnt, vor allem wenn es nächste Saison in die zweite Liga geht!

 

Mit insgesamt 14x verbrachten Saisonen in der Zweitklassigkeit (zuletzt 2009) steht dem nächsten Aufenthalt nicht mehr viel im Wege. Mit der ungeschlagenen Statistik dieses Jahr und dem einzigen Lizenzantrag geht es im Prinzip „nur“ noch um Platz 1, dem es gegen den hartnäckigen Verfolger aus Tirol zu verteidigen gilt.

 

Ebenfalls erwähnenswert ist die Tatsache, dass der 1913 gegründete Verein schon zehn Titel in der Vorarlberger Liga holen konnte und drei Erstligasaisonen hinter sich hat. Abgesehen davon ist die Vormachtstellung als jahrelanger etablierter Klub in der dritthöchsten Spielklasse kein Zufall, wie sich spätestens jetzt herausstellen sollte!

 

Zum Spiel: Mit dem nötigen Druck auf den Gegner und der eigenen Effizienz dauerte es nur etwas mehr als dreißig Minuten, bis die Zuseher das erste Tor zu Gunsten der Heimischen bejubeln durften.

Auch im zweiten Durchgang ließen sie Dornbirner wenig anbrennen und erhöhten bis zum Schluss ohne viel Drama auf das 3:0, bevor der Schiedsrichter die Partie beendete und die Feierlichkeiten beginnen konnten!

 

Aus 23 Meisterschaftsspielen ist dies nun der 18te Sieg – eine Quote, die sich wirklich sehen lassen kann. Generell würde ich jeden Fußballfan ein Besuch beim FC Dornbirn aus diesem Grund empfehlen:

 

Nicht nur viele Zuschauer, sondern auch ein perfektes Angebot für Speis und Trank durfte man sich definitiv nicht entgehen lassen bei einer Sportanlage, der man auch alles abgewinnen kann. Als Niederösterreicher freue ich mich jetzt schon auf den zukünftigen Auftritt in der zweithöchsten Spielklasse und wünsche dem Klub auf diesem Wege alles erdenklich Gute!

22.04.2019 – Hohenems/Vorarlberg
Herrenriedstadion
450 Zuschauer
Regionalliga West

Ground # 1.075

 

Vfb Hohenems– FC Kitzbühel 1:1

 

Das fünfte und letzte Fußballspiel der Tour sollte uns nach Hohenems führen. Doch bevor es zum Fußball kommen sollte hatte man noch genügend Zeit, um die Stadt genauer unter die Lupe zu nehmen und kulturell ein wenig Boden gutzumachen!

 

Im Laufe des kurzweiligen Nachmittages wurden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten als auch das Stadtzentrum besucht, dass mit einem kühlen Getränk beendet worden ist. Erst dann machten sich meine Mitfahrer und ich auf den Weg zum Stadtteil Herrenried:

 

Bei der frühzeitigen Ankunft war das Parken absolut kein Problem beim Herrenriedstadion, dass von der Infrastruktur her perfekt in die dritthöchste Spielklasse passt. Das war jedoch nicht die einzige Überraschung…

 

Meine Akkreditierung an den Obmann Harald Achenrainer wurde im Laufe der Woche positiv beantwortet. Das bedeutete nicht nur einen freien Eintritt, sondern auch eine angefertigte Freikarte samt meinem Namen, die ich als Erinnerung mitnehmen durfte – vielen Dank an dieser Stelle!

 

Das ursprünglich gesparte Geld fand aber natürlich trotzdem den Weg zur zweiten Kassa. Dort war nämlich der beliebte Essensstand positioniert, der mit einer großen Anzahl an verschiedenen warmen Speisen wie immer eine Begeisterung auslöste und deshalb mit voller Freude zugeschlagen wurde.

 

Während auf der groß angelegten Tribüne die meisten Zuschauer anwesend waren, standen nur wenige auf der zweiten Längsseite. Mit einem speziellen Fanklub in Form von Pensionisten mit einer Kuhglocke (!) gab es eine Stimmung anderer Art, die aber selbstverständlich in Erinnerung bleibt!

 

Seit der Gründung im Jahr 1923 hat der Vfb Hohenems einiges erreicht im sportlichen Bereich. Man feierte nicht nur 5x den Meistertitel in der Vorarlbergliga, sondern durften in der Vergangenheit fünf Mal in der zweithöchsten Spielklasse teilnehmen.

 

In den letzten Jahren gab es allerdings eine große Achterbahnfahrt der Gefühle. 2009 noch in der Regionalliga aktiv, wurden sie bis in die fünftklassige Landesliga durchgereicht bevor die langsame Rückkehr in alte Regionen geschafft war!

 

Im schwierigen zweiten Jahr geht es für die VFB Hohenems um den Klassenerhalt, besonders wenn es drei Absteiger geben sollte. Gegen den Meisterkandidaten FC Kitzbühel sollte am Osterwochenende wieder gepunktet werden nach dem überzeugenden 5:0 Auswärtssieg gegen den Tabellenletzten aus Pinzgau Saalfelden…

 

Zum Spiel: In einer körperlich intensiven, aber stets fairen Partie zeigten die Heimischen ihr Selbstbewusstsein und gingen sogar mit einer knappen 1:0 Führung in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel gelang den Gästen allerdings der schnelle Ausgleich, bevor sich beide Mannschaften scheinbar neutralisierten und sich mit dem Punkt zufrieden gaben bis zum Ende!

 

Mit dem wichtigen Punkt gegen den Tabellenzweiten findet man den Klub vorerst auf Platz 12 wieder, nur zwei Zähler vor dem 14ten. Der Klassenerhalt sollte auf jeden Fall machbar sein, denn es wäre wirklich schade so einen Verein nur viertklassig zu sehen – hoffen wir das Beste an der Stelle.

 

Für uns hingegen bedeutete der Abpfiff das Ende eines großartigen Wochenendes, trotz einer relativ langen Heimfahrt von knapp sechs Stunden. Spätestens im Herbst ist ein Besuch in Vorarlberg wieder geplant – bis dahin bleibt die Erinnerung an ein wirklich sympathisches Bundesland in Österreich…

21.04.2019 – Memmingen/Deutschland
Memminger Arena
2.940 Zuschauer
Regionalliga Bayern

Ground # 1.073

 

FC Memmingen – FC Bayern München ll 0:3

 

Nach meiner Rückkehr am späten Vormittag aus der Schweiz sollte mit meinen Mitfahrern der nächste wichtige Punkt angefahren werden. Weil es am Ostersonntag so gut wie keine Alternativen gab, fuhren wir in den Regierungsbezirk Schwaben – oder besser gesagt in die Stadt Memmingen!

 

Mit über 40.000 Einwohnern war von Anfang an klar, dass man um eine gemütliche Stadtbesichtigung nicht vorbeikommt. Wegen dem späteren Anstoßtermin um 18 Uhr fand man sogar noch die Zeit, das Gepäck im Hotel unterzubringen, per Fußmarsch eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten zu besuchen und ein gutes Mittagessen zu ergattern.

 

Nur eine halbe Stunde nach der kurzen Ruhepause im Hotel ging es 1,5 Stunden vor Matchbeginn zur Memminger Arena, die seit 2007 auf diesen Namen hört und früher „Stadion an der Bodenseestraße“ hieß.

 

Bei einer Kapazität von maximal 5.100 Zuschauern ist das Stadion für diesen Verein perfekt geeignet, weil der Durchschnitt weit unter diesen Wert liegt. Im Meisterschaftsspiel gegen die Amateure vom Rekordmeister FC Bayern München sah die Angelegenheit schon ein wenig anders aus:

 

Knapp 3.000 Besucher (und somit das Dreifache wie sonst) fanden gegen den überlegenen Tabellenführer und Aufstiegskandidaten den Weg zum Fußball.

 

Mit gerade mal neun Euro Eintritt durfte auch eine schöne Eintrittskarte sowie ein kostenloses Stadionheft mit allerhand Infos nicht fehlen, bevor man überpünktlich das Vereinsgelände betrat!

 

Während sich die hochmotivierten Gästefans hinter dem Tor positionierten und sogar schöne Choreografien zeigten, verteilten sich die anderen Fußballfans auf den drei anderen Seiten. Auf der zweiten Hintertorseite sowie auf der Längsseite konnte man unter freien Himmel einen guten Stehplatz erkämpfen, insofern man nicht erst kurz vor Spielbeginn eintraf.

 

Die begehrten Sitzplätze waren natürlich auf der überdachten, schönen Tribüne die auch zusätzlich als Hauptblickpunkt gelten sollte!

 

1907 als Turnverein gegründet, spaltete sich die Fußballsektion im Jahr 1924 endgültig ab, um ihren eigenen Weg zu gehen. Mit der Eröffnung des Stadions fünf Jahre später spielen sie bis heute an ihrer alten Heimstätte, die dafür viele Renovierungen hinter sich hatte.

 

Als etablierter Regionalligist standen die Quoten auf einen Heimsieg nicht allzu hoch, was der Spielstärke des Gegners zu Schulden ist. Überpünktlich ging es dennoch los…

 

Zum Spiel: Wie erwartet zeigten sich die Münchner sehr stark und kontrollierten die Partie von der ersten Minute an. Der Doppelschlag in Minute 23. & 24. machte die Hoffnungen auf eine Überraschung schnell zunichte – die Heimischen hätten hier im schlimmsten Fall noch einige Treffer mehr bekommen können, so sind sie mit dem 0:3 aber noch halbwegs gut bedient gewesen!

 

Im wohl zuschauermäßig besten Meisterschaftsspiel der aktuellen Saison kann man bei der Anzahl von Besuchern von einem vollen Erfolg sprechen. Auch wenn der Endstand schon relativ deutlich war, bleibt ein sehr solider Abend beim FC Memmingen in Erinnerung.

 

Nach Spielende ließ man den Abend noch in der Nähe des Hotels bei einem Getränk ausklingen bevor es an der Zeit war, die letzte Nacht dieser Tour anzugehen!

20.04.2019 – Bregenz/Vorarlberg
Viktoriaplatz
100 Zuschauer
1. Landesklasse

Ground # 1.071

 

FC Viktoria Bregenz – SV Gaissau 0:1

 

Das lange Osterwochenende sollte für mich tatsächlich einige Überraschungen bereithalten. Nach der gelungenen Absprache mit meinen Groundhopper Kollegen war es am Samstag soweit, die lange Reise nach Vorarlberg & Co anzutreten!

 

Bereits in St.Valentin wurden Andreas und Brucki aufgeschnappt, um die letzten fünf Stunden Autofahrt gemeinsam zu absolvieren. Weil auch der Grenzstau locker überwunden worden ist, kamen wir überpünktlich in der Landeshauptstadt Bregenz an, wo man noch kurz Zeit hatte den Bodensee ein weiteres Mal zu besuchen.

 

Nur wenige Minuten nach diesem Auftakt stand auch schon wieder das erste Fußballspiel an. Während die 1b Mannschaft der Schwarz-Weiß Bregenz von meinen Mitfahrern besucht wurden, ging es für mich allerdings zum direkt benachbarten Sportplatz, der auch auf den Namen Viktoriaplatz hört!

 

Gegründet im Jahr 1962, liegt die Sportanlage in direkter Seelage und ist dank der Adresse auch einfach zu finden. Nach einem gefundenen Parkplatz in der unmittelbaren Nähe des Eingangs kamen bei dem schicken Vereinsgelände schon die ersten Fotos zum Einsatz, bevor ich mir rasch einen kleinen Überblick verschaffte:

 

Dank den Freiheiten auf der Anlage verteilten sich die Zuschauer hauptsächlich auf den Längsseiten. Entweder stand man in der Sonne im Stehplatz auf einer angenehm erhöhten Lage oder alternativ beim Vereinshaus, dass mit einer Überdachung und vielen weiteren Sachen ausgestattet war.

 

Neben einem Ausschank im Freien und der großen Kantine konnte der Besucher speziell bei den Speisen traditionell zuschlagen. Für mich sprang dabei das legendäre „Zack-Zack“ heraus, dass man mit einer frisch gemachten Kotelett-Semmel und einer dazugehörigen Soße vergleichen kann – und den Hunger bis zum Ende des Tages stillen sollte!

 

In sportlicher Hinsicht feierte der Klub in der Vergangenheit einige achtbare Erfolge. Neben drei Meistertiteln in der Vorarlberger Liga standen sie Mitte der 80er sogar in der Regionalliga, die sie mit Platz 4 als bestes Ergebnis der Vereinsgeschichte als Höhepunkt abschlossen.

 

Trotz einem neuen Trainingsgelände (2001-2002 erbaut) und einer generellen Erneuerung wegen einem Hochwasser im Jahr 1999 sind die aktuellen Entwicklungen leider nicht gut anzusehen. Vor sechs Jahren noch in der viertklassigen Vorarlberger Liga aktiv, kam der Abstieg in die sechsthöchste Leistungsstufe schneller als gedacht!

 

Auch dort ist Viktoria Bregenz mit nur drei geholten Punkten ganz unten zu finden und werden sich nächste Saison wohl mit der zweiten Landesklasse anfreunden müssen. Gegen dem Mittelständler aus Gaissau witterte man aber einen erneuten Punktgewinn, der beinahe eintreten sollte…

 

Zum Spiel: Vor offiziell hundert Zuschauern gaben die Mannschaften eine nahezu gleichstarke Leistung ab. Während es die Heimischen mit kratzen und beißen versuchten, kamen die Gäste nie so richtig in die Partie, was sich besonders bei den Torchancen bemerkbar machte.

Der Treffer für die Gaissauer in der 34. Minute markierte gleichzeitig den Endstand in einem Meisterschaftsspiel, dass spielerisch besser als erwartet ablief und der Heimelf beinahe den nächste Punktgewinn einbrachte!

 

Trotz der nächsten Niederlage und der Aussichtslosigkeit in der Tabelle kann man die Leistung am grünen Rasen definitiv anerkennen – die Mannschaft der Viktoria Bregenz hat sich definitiv noch nicht aufgegeben.

 

Damit lebt auch die Hoffnung, dass die Zeiten in höheren Spielklassen bald wieder eintreten werden – denn es wäre extrem schade, wenn man sich in Zukunft mit diversen Zweitmannschaften herumschlagen muss anstatt mit richtigen Gegnern, die auch am Sportplatz für ein volles Haus sorgen!

 

Während meine beiden Mitfahrer nach Altach gebracht worden sind kurz nach dem Schlusspfiff, stand für mich ein spannender Besuch in der benachbarten Schweiz an. Ein insgesamt schöner Einstieg bei der FC Viktoria Bregenz im Vorarlberger Unterhaus…

20.04.2019 – Sankt Gallen/Schweiz
Kybunpark
18.790 Zuschauer
Super League
Ground # 1.072


FC St.Gallen – FC Luzern 1:2

Von Bregenz ging es über diverse Landstraßen und einer hervorragenden Aussicht auf das Bergpanorama direkt in die Stadt St.Gallen, wo mich ein sehr spezielles Fußballspiel erwartete!

Bereits beim Wiener Derby im Dezember 2018 lernte ich meine Schweizer Kollegen Simon und Thomas kennen, die als Anhänger des FC St.Gallen einen besonderen Spieltag feierten.

Durch die Vereinsgründung im Jahr 1879 zählt der Klub laut offiziellen Wissensstand zum ältesten Fußballverein in Kontinentaleuropa, was die groß angelegten Feierlichkeiten nochmals extra anheizte!

Schon im Vorfeld bestellte Simon die Tickets, die wenige Tage vor Spielbeginn schon völlig ausverkauft waren. Exakt 18.790 Zuschauer fanden den Weg in den Kybunpark, der westlich der Stadt liegt und mit 340 Mio. Franken aufgebaut worden ist.

Der Stadionname gilt seit der Eröffnung 2008 und ist in diesem Land nebenbei das höchstgelegene Fußballstadion der gesamten Schweiz! Neben diesen Informationen feierte der FC St.Gallen insgesamt zwei Meistertitel (1994 & 2000) sowie den Pokal und den Ligacup in sportlicher Hinsicht.

Während ein Parkplatz um zehn Franken (rund elf Euro) gefunden wurde, ging es rasch zum oben erwähnten Ziel. Schon zwei Stunden vor Anpfiff war bei den Eingängen sozusagen die Hölle los:

Nicht nur der Fanshop und die Stände für Speis und Trank füllten sich mit einer hohen Menge an Zuschauern - sondern auch beim Musikstand (!) und den Restaurants, die sich an großer Beliebtheit erfreuten.

Schon jetzt stand fest, das hier eine richtige Volksfeststimmung herrschte an einem wolkenlosen Tag, der auch wettertechnisch nicht besser hätte sein können!

Mit dem ausgedruckten Ticket fanden wir uns schon eine Stunde vor Spielbeginn direkt im Fansektor hinter dem Tor, der mit dem Preis und gerade mal 15 Euro umgerechnet ein echtes Schnäppchen ist. Besonders in der teuren Schweiz ist das ein echtes Geschenk, da mich mein heutiger Hopper Kollege sogar eingeladen hat.

In der Tabelle kämpft der Verein sowie die gefühlt halbe Liga um die begehrten Plätze 3 und 4, die damit die Qualifikation zur Europa League bedeuten. Kuriosum am Rande: Sogar der Tabellenvorletzte aus Xamax hat noch realistische Chancen, die mit weniger als acht Punkten voll im Rennen dabei sind und deshalb nicht abzuschreiben sind!

Gegen den Gegner FC Luzern gelang der letzte Sieg im August 2016 (!) und warten daher seit zehn Partien im direkten Duell auf einen Sieg. Keine guten Vorzeichen gegen den direkten Gegner der Liga, dass aber vor dem Spiel natürlich nur Nebensache war…

Zum Spiel: In einer stimmungsvollen Partie neutralisierten sich beide Mannschaften zusehends, dass von unglücklichen Zufällen entschieden worden ist.
Nach einem Stangenschuss der Heimischen gelang im Gegenzug das 0:1, die sie im ruhigen zweiten Durchgang schnell ausbauten und damit den Grundstein für den Auswärtssieg legten – da half auch der Anschlusstreffer in der 90. Minute nichts mehr…

Mit der bitteren Heimniederlage ist das Vereinsjubiläum natürlich alles andere als positiv verlaufen. Trotzdem kamen wir nach Spielende noch mit dem nächsten Kollegen Michel Brunner ins Gespräch, der für den Verein alles gibt und bei jeder Partie anwesend ist – schöne Grüße an der Stelle!

Für uns ging es nach diesem Fußballabend noch zum allseits beliebten und richtig angenehmen Höfli Pub Degersheim, um den gemeinsamen Stadionbesuch in Ruhe ausklingen sowie den Tag Revue passieren zu lassen.

Da auch die Nacht bei meinem Begleiter Simon verbracht wurde, kann ich mich nur in aller Form nochmals bedanken für die Einladung zu diesem Event und der unbegrenzten Gastfreundlichkeit – ich hoffe, man sieht sich bald wieder, so das ich mich anständig revanchieren kann.

Auch wenn das Ergebnis nicht stimmte: Danke für alles, der Tagesausflug in die Schweiz war schlussendlich Gold wert!

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