Meine Reisen durch die Fussballwelt
Meine Reisen durch die Fussballwelt
15.09.2019 – Langschlag/Niederösterreich
Sportplatz
120 Zuschauer
2. Klasse Waldviertel Süd
Ground #1.152


UFC Langschlag – TSU Martinsberg 6:1
    
Nach den bisherigen Ausflügen ins Burgenland sollte der Sonntag im niederösterreichischen Waldviertel verbracht werden. Der UFC „Lok“ Langschlag traf im Meisterschaftsspiel der zweiten Klasse Waldviertel Süd auf den mir bestens bekannten TSU Martinsberg, die ich dieses Jahr ebenfalls schon einen Besuch abgestattet habe!

Über Zwettl dauerte die Hinfahrt etwas weniger als 1,5 Stunden, bevor ich wie immer rechtzeitig in der Marktgemeinde ankam. Die Ortschaft liegt im Westen des Waldviertels, zählt circa 1.700 Einwohner und hat überraschenderweise eine große Vereinschronik zu bieten:

Bereits im Jahr 1959 begann mit dem Eisstockschießen eine Sektion, die im Laufe der Jahre mit anderen Sportarten wie beispielsweise Tennis konstant ausgebaut worden ist. Der Bau der Sportanlage folgte erst Mitte der 70er, bevor 1979 der heutige UFC Lokomotive Langschlag ins Leben gerufen wurde!

Seitdem sind mehrere Umbauten und Renovierungen an der Tagesordnung gewesen, die dem modernen Standard der heutigen Zeit definitiv gerecht werden.

Obwohl der Sportplatz so gut wie gar nicht beschildert war, fand ich das eingegebene Ziel ohne Probleme. Vom überfüllten Parkplatz aus gelang man als Zuschauer über eine kleine Brücke direkt auf das hochmoderne Vereinsgebäude, dass direkt hinter dem Tor herausstach!

Wie so oft traf ich das Logo des Klubs überall an, egal ob in der eingerichteten Kantine oder beim Ausschank auf der Längsseite. Dort positionierten sich übrigens die meisten der 120 anwesenden Besucher auf den Holzbänken, die sich bei erhöhten Temperaturen der unangenehmen Hitze aussetzen mussten.

Unmittelbar nach dem Einlauf der beiden Mannschaften kam ich außerdem mit dem freundlichen Obmann Dominik Vogl ins Gespräch, der mir persönlich einen freien Eintritt gewährte – ein ganz großes Dankeschön für die Gastfreundschaft!

Das große Highlight sollte allerdings beim Anpfiff erfolgen. Direkt hinter der Eckfahne positionierten sich die hochmotivierten Kinder der „Ultras Langschlag“, die mit Rauchbomben, zahlreichen Fahnen und eine überraschend große Palette an Gesängen den Nachmittag versüßten und eine gute Grundstimmung garantierten.

Auch der Spieler der Gäste Christoph Schildorfer zeigte sich von dem unüblichen Einsatz durchaus angetan, mit dem ich mich nach meinem Besuch in Martinsberg endlich wieder persönlich unterhalten konnte – auch hier sportliche Grüße an dieser Stelle!

In den letzten Jahren fand man den UFC Langschlag immer in den Top 5 dieser Spielklasse. Dementsprechend hoch sind mittlerweile die Erwartungen, die gegen das aktuelle Schlusslicht nicht weniger als drei Punkte verlangten…

Zum Spiel: Mit zwei Treffern in den ersten zwanzig Minuten lagen die Heimischen klar auf Kurs, bis die ersatzgeschwächten Gäste mit dem Anschlusstreffer kurzfristig zurück in die Partie fanden.
Selbst beim Halbzeitstand von 3:1 war noch Vorsicht geboten, doch dank der routinierten Leistung stand einem schlussendlich deutlichen Heimsieg nichts mehr im Wege!

Mit der (Stand jetzt) besten Offensive der Liga bleibt der UFC Lok Langschlag weiter auf Kurs, um vielleicht doch ein Wort um den Titel mitzureden. Trotz der Konkurrenz dürfte das Potenzial dazu vorhanden sein, die Zeit wird es auf jeden Fall zeigen wohin die Reise geht.

Von der Infrastruktur und der typischen Umgebung kann man hier wieder von einer sehr schönen Sportanlage sprechen, ehe ich den langen Heimweg wieder auf mich nahm. Nicht umsonst fehlt mir noch der USC Bad Großpertholz, bevor im gesamten Waldviertel nur mehr die Union Hobbyliga Zwettl machbar ist...

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