Meine Reisen durch die Fussballwelt
Meine Reisen durch die Fussballwelt
25.05.2019 – Stadt Salzburg/Salzburg
Arena Nonntal
380 Zuschauer
Salzburger Liga
Ground # 1.097


SAK 1914– SC Golling 5:1

Keine fünf Minuten dauerte die Fahrt vom ASK/PSV Salzburg zum zweiten und letzten Fußballspiel des ereignisreichen Tages. Dank dem Spieltermin um 17 Uhr kam man zu der Ehre, dem ältesten Verein des gesamten Bundeslandes einen Besuch abzustatten – dem SAK 1914!

Obwohl schon weit vor Anpfiff die schwierige Lage der Parkplätze abgecheckt worden ist, fand meine Begleitung und ich direkt vor dem Eingang eine geeignete Lücke für das Fahrzeug. Ein Auftakt nach Maß, der sich auch im Laufe des frühen Abends fortsetzte…

Bereits einige Tage vor der Reise nach Salzburg schrieb ich dem sportlichen Leiter Hans Peter Berger eine Mail, die positiv beantwortet wurde.

Weiters führt der ehemalige Bundesliga-Goalie immer noch die Position als unumstrittener Stammtorwart beim Traditionsverein aus und ist damit voll im Verein integriert – vielen Dank für den freien Eintritt und sportliche Grüße an dieser Stelle!

Im Jahr 1914 als Salzburger Athletiksport-Klub gegründet, gibt es neben dem Fußball noch weitere Sektionen und ist allgemein als „Allround-Sportverein“ bekannt. Auch der Name der 2009 eröffneten Sportanlage (Arena Nonntal) kommt nicht von irgendwo, sondern bestätigt den Stadtteil offiziell im Namen.

Bei meinem Rundgang rund um das Stadion fiel speziell mir als neutraler Fußballbegeisterter die Schönheit und die dazugehörige Umgebung der Arena Nonntal auf. Nur eine Handvoll Besucher positionierte sich gegenüber der großen, überdachten Tribüne, wo sich das komplette Vereinsleben abspielte!

Im unteren Teil kamen die Spielerkabinen zum Vorschein, die sich direkt bei der gut besuchten Tribüne befand.

Neben den zahlreichen Sitzplätzen gelangt man im Verlauf zur hochmodernen Kantine, die mit einer Bar und einer zusätzlichen Sicht auf das Spielfeld glänzte und somit alle Anforderungen erfüllte. Dies gelang auch bei Speis und Trank, die mit einem Bosner und anderen Köstlichkeiten ausgestattet war!

Während die Optik der Sportanlage wohl die höchste Note bekommt, darf man gerade beim ältesten Klub Salzburgs nicht die Geschichte vergessen:

Als sechsfacher Landespokalsieger durfte der SAK auch schon drei Spielzeiten in der höchsten Spielklasse Österreichs mitwirken (zuletzt 1986). Auch die zweite Liga ist ihnen in der Vergangenheit nur allzu gut bekannt gewesen mit insgesamt neun Saisonen, bevor sie sich knapp darunter einpendelten und nun wieder dabei sind, Erfolge zu feiern.

Mit Platz 1 in der Salzburger Liga ist der Aufstieg schon längst fix. Allerdings lauert ausgerechnet der große Rivale Austria Salzburg nur knapp dahinter – ein Sieg gegen den SC Golling und die Motivation, die Spielklasse als Meister zu verlassen sind also genug Gründe, um weiterhin guten und attraktiven Fußball im Stadtteil Nonntal zu sehen…

Zum Spiel: Bei bewölkten Wetterverhältnissen brauchten die Favoriten zunächst ein paar Minuten, bis die erwartete Spielfreude und Dominanz gefunden wurde. Da spielte auch die frühe Führung der Gäste eine Rolle, die sich bis zum Pausenpfiff trotzdem zwei Tore einfingen und mit einem Rückstand die zweite Hälfte starteten!
Aufgrund einer schweren Verletzung vom Torwart der Gollinger setzte es am Ende einiges an Nachspielzeit, die die Heimischen perfekt nutzten und in der 99. Minute (!) zum verdienten 5:1 Endstand trafen.

Tatsächlich gestaltete sich die Partie knapper als es das Ergebnis aussagt. Ein Lob an die Mannschaft der Gäste, die sich auch bei so einem Spielstand nicht hängen ließen und bis zur allerletzten Sekunde den Zweikampf suchten!

Für Hans Peter Berger und seine Mannschaftskollegen ist die Mission Meistertitel nicht mehr weit entfernt. Schon beim nächsten Heimspiel könnte dann schon eine Meisterfeier anstehen, die ich dem Verein absolut gönnen würde – auch deshalb, um mit diesen Klub das eigene Bundesland zu repräsentieren angesichts der positiven Verhältnisse.

Für uns ging es anschließend noch ins nahgelegene Hotel zum Einchecken, um die Akkus für den nächsten Tag wieder aufzuladen und den schönen Tag in der Mozartstadt Revue passieren zu lassen…

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