Meine Reisen durch die Fussballwelt
Meine Reisen durch die Fussballwelt
18.07.2020 – Rohatec/Tschechien
Sportovny areal
120 Zuschauer
Testspiel
Ground #1.220


Slavoj Rohatec – SK Vacenovice 1:1 (4:5 n.E.)
    
Beim Groundhopping gibt es immer wieder gewisse Hürden oder Hindernisse, die für einen erfolgreichen Ausflug bewältigt werden müssen. Einen Härtetest der besonderen Art sollte der Samstag darstellen, dessen Herausforderung man aber gewissenhaft annahm!

Ursprünglich sollten uns drei interessante Fußballspiele den Tag versüßen, die sich auch Brucki und Andreas nicht entgehen lassen wollten. Doch wie der heutige Navigator Brucki bewies, ist Planung und Spontanität die halbe Miete – besonders bei miserablen Wetteraussichten…

Wie man bei der Abfahrt am Vormittag erfuhr, wurden bereits zwei der geplanten drei Partien wegen dem Starkregen abgesagt. Das erste Spiel um 12:30 bei Slavoj Rohatec fand jedoch ordnungsgemäß statt, dass sogar einen spannenden Hintergrund hatte…

750 Jahre besteht mittlerweile die Gemeinde Rohatec, die deswegen mit einem angelegten Turnier mit zweimal 35 Minuten Spielzeit über die Bühne gehen sollte – inklusive einem Live-Bandauftritt am Abend.

Trotz der Wetterprognosen schien das Unwetter bei unserer Ankunft nicht allzu schlimm zu sein, auch wenn der Regenschirm zu dieser Tageszeit gebraucht wurde für den leichten Nieselregen!

Als Zusatzmittel konnte man die diversen Zelte für den späteren Verlauf begutachten, die direkt hinter der Tribüne aufgebaut worden sind und dem Wettergott mit einer „Jetzt-erst-recht“ Mentalität trotzte.

Um umgerechnet zwei Euro stand aufgrund der Feierlichkeiten der Eintritt ebenfalls schnell fest, der aber dafür auch mit einem eigenen Ticket belohnt worden ist. Insgesamt vier Mannschaften nahmen bis am frühen Abend spielerisch teil, die vor einer überraschend guten Kulisse durchgezogen wurde:

Dank der überdachten Tribüne und dem Speis und Trank fanden im Laufe der Auftaktpartie knapp über hundert Zuschauer den Weg zur Sportanlage. Besonders auffällig war ebenfalls der Aspekt am Spielfeld, wo es teilweise richtig zur Sache ging…

Zum Spiel: Zwei Verletzungen mussten die Heimischen in der ersten Halbzeit einstecken, wobei auch die Tore keinesfalls fehlten.
Mit einem Treffer für jede Seite endete die Partie mit einem verdienten Remis das wiederrum bedeutete, im Elfmeterschießen einen Sieger zu ermitteln. Hier setzten sich die Gäste schlussendlich mit 5:4 knapp durch und durften am späten Nachmittag um den Turniersieg kämpfen!

Trotz der unruhigen Lage stand das weitere Vorgehen bereits fest, dessen Weg uns nur ein kleines Stück weiterführte – nämlich zu Plan C, zum Grenzgebiet in die Slowakei…

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